A futuristic truck and car with orange highlights on a tree-lined road are protected by an orange cybersecurity dome, with city skyscrapers visible in the background.

Ransomware-Erkennung mit Anomalieerkennung

und Meldung an das VSOC - Anwendungsfall 2

Eine Ransomware-Gruppe greift die vernetzte Fahrzeugflotte eines OEMs an, verschlüsselt kritische Telematiksysteme und legt Fahrzeuge lahm.

  

Die Angreifer fordern ein Lösegeld zur Wiederherstellung der Funktionalität und drohen mit Datenlecks und Betriebsstillstand.

Symbol für Ransomware mit Anomalieerkennung und Meldung an VSOC Eine Ransomware-Gruppe greift die vernetzte Fahrzeugflotte eines OEM an, verschlüsselt wichtige Telematiksysteme und macht Fahrzeuge fahruntüchtig.

Das Vehicle Security Operations Center (VSOC) des OEMs nutzt seine KI-gestützte XDR-Plattform zur Anomalieerkennung. Das System identifiziert ungewöhnliche Verschlüsselungsmuster und unautorisierte Befehlsausführungen in Hunderten von Fahrzeugen. Kontextbezogene Bedrohungsinformationen korrelieren mit Telemetriedaten von bekannten TTPs (Tactics, Techniques, Procedures) von Ransomware und lösenhochpräzise Warnungen für Analysten aus.

  

Die VSOC-Analysten führen folgende Maßnahmen durch:

  

  1. Isolierung kompromittierter Fahrzeuge per Fernbefehl, um eine laterale Ausbreitung zu verhindern.
  2. Gegenmaßnahmen zur Beendigung schädlicher Prozesse und Blockierung von Angreifer-Servern.
  3. Wiederherstellung: Wiederherstellung verschlüsselter Systeme aus sicheren Cloud-Backups.

Der Angriff wird innerhalb einer Stunde neutralisiert, ohne dass ein Lösegeld gezahlt wird. Die Echtzeitüberwachung verhindert eine flächendeckende Verschlüsselung der Flotte. Die XDR-Plattform erstellt automatisch einen forensischen Bericht zur Einhaltung der UN ECE R155, der Angriffsvektoren und Wirksamkeit der Gegenmaßnahmen dokumentiert.

Verwandte Themen