- Die Unternehmen vereinbaren neue Projekte zur Zusammenarbeit im Elektronikbereich
- Ausweitung der Zusammenarbeit und Verlängerung der Nutzung des integrierten Bremssystems bis zur Mitte der 2030er Jahre
- Zurückliegender Gewährleistungsfall wird einvernehmlich beigelegt
AUMOVIO und BMW Group weiten Partnerschaft bei Elektronik und Bremstechnologien aus
Frankfurt, 30. Juli 2026. AUMOVIO und die BMW Group haben eine weitreichende, langfristige Liefer- und Entwicklungsvereinbarung zur Stärkung ihrer Geschäftsbeziehungen getroffen und damit ihre Technologiepartnerschaft ausgeweitet. Im Mittelpunkt steht die partnerschaftliche Zusammenarbeit in Serienprojekten für hochmoderne Bremstechnologien sowie Elektroniklösungen. Dazu zählen unter anderem das integrierte Bremssystem MK C2 sowie Komponenten und Systeme wie Bremssättel und weitere elektronische Steuerungslösungen für künftige Fahrzeugplattformen. Das geplante Auftragsvolumen liegt bei über einer Milliarde Euro.
Die Vereinbarung mit der BMW Group ist für uns ein wichtiger Schritt zur Stärkung unserer Geschäftsbeziehungen. Sie zeigt das Vertrauen in unsere innovative Bremstechnologie und ist zugleich Ansporn für uns, die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen unseren Unternehmen voranzutreiben und gemeinsam die Zukunft der Mobilität zu gestalten.
Philipp von Hirschheydt, CEO von AUMOVIO
Für die MK C2 haben die Unternehmen eine Ausweitung der Serienlieferungen bis Mitte der 2030er Jahre vereinbart. Die MK C2 ist ein integriertes One-Box-Bremssystem von AUMOVIO, das Hauptzylinder, Bremskraftverstärker sowie Regelungsfunktionen wie Antiblockiersystem und elektronische Stabilitätskontrolle in einem kompakten und leichten Modul vereint. Das System erhöht Funktionalität und Verfügbarkeit und unterstützt zugleich zentrale Anforderungen moderner Fahrzeugplattformen wie schnellerem autonomen Bremsdruckaufbau, effizientes regeneratives Bremsen oder Funktionen für hochautomatisiertes Fahren.
Im Rahmen der Vereinbarung werden beide Unternehmen alle rechtshängigen Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit einem integrierten Bremssystem, das AUMOVIO, vormals der Continental-Unternehmensbereich Automotive, für die BMW Group produziert hat, einvernehmlich durch Zahlungen von AUMOVIO in einer Höhe von 350 Millionen Euro beilegen.
Sebastian Fillenberg
Leiter externe Kommunikation
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