New York City street scene with crowds of people walking through the busy intersection of 23rd and 5th Avenue in Midtown Manhattan

Vision Zero

Unsere Bekenntnis zu einer Welt ohne Unfälle.

Stellen Sie sich vor, Sie blicken aus einer Zukunft zurück, in der gefährliche Straßen wie eine ferne Erinnerung wirken. Wir gestalten diese Zukunft heute – gemeinsam mit unseren Kunden, Partnern und Ingenieurinnen und Ingenieuren, die Unfälle nicht als unvermeidbar akzeptieren.

Vision Zero: unser Leitprinzip für sicherere Mobilität

Vision Zero ist unser langfristiges Bekenntnis, schwere Verkehrsunfälle so selten, so vorhersehbar und dadurch so glimpflich zu machen, dass gefährliche Straßen sich eines Tages wie eine Geschichte aus einer anderen Zeit anfühlen werden.

Wir vernetzen Sicherheitstechnologien, Daten und Engineering-Expertise, um schwere Verkehrsunfälle weltweit systematisch zu reduzieren und die Mobilität Schritt für Schritt in Richtung Vision Zero zu bewegen. Von der aktiven Unfallvermeidung über den Insassenschutz bis hin zum Schutz vulnerabler Verkehrsteilnehmer – unsere Sicherheitssysteme sind darauf ausgelegt, heutige Standards zu erfüllen und die Anforderungen von morgen vorwegzunehmen.

AUMOVIO's Vision Zero: our guiding principle for safer mobility Vision Zero is our long-term commitment to making severe road accidents so rare, so predictable and consequently so well-mitigated that dangerous roads will one day feel like a story from another time.

Die Herausforderung ist groß. Genau wie unsere Entschlossenheit.

Wir akzeptieren schwere Verkehrsunfälle nicht als unvermeidliche Nebenwirkung von Mobilität. Die Zahlen verlangen einen anderen Ansatz.

1,19 Millionen

Verkehrstote weltweit pro Jahr – und bis zu 50 Millionen schwer Verletzte. Alle sechs Sekunden stirbt ein Mensch oder wird schwer verletzt bei einem Verkehrsunfall.

2.814

Menschen starben 2025 allein in Deutschland bei Verkehrsunfällen. Vierzig Jahre zuvor lag diese Zahl bei 8.400. Technologie hat die Geschichte bereits verändert – und wir sind noch lange nicht fertig.

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Unfällen mit Todesfolge in den Vereinigten Staaten ereignet sich an einer Kreuzung – oft unter Beteiligung von Fußgängern und Radfahrern, die ohne jedes Schutzsystem unterwegs sind.

Weltkarte, die regionale Herausforderungen der Verkehrssicherheit hervorhebt: Risiken im Fahrzeuginnenraum und durch Hitze in den USA, städtische Kreuzungen in Europa sowie dichter Zweiradverkehr in Asien.

Verkehrssicherheit ist keine einheitliche Herausforderung. Unfallmuster unterscheiden sich dramatisch nach Region, Infrastruktur und Verkehrszusammensetzung. In vielen asiatischen Märkten gehören Kollisionen zwischen Motorrädern zu den häufigsten Todesursachen im Straßenverkehr – ein Szenario, das in Europa selten vorkommt. In westlichen Städten bleiben Kreuzungen der kritischste Unfallschwerpunkt, an dem vulnerable Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Radfahrer dem größten Risiko ausgesetzt sind. In heißen Klimazonen befinden sich in geparkten Fahrzeugen zurückgelassene Kinder innerhalb von Minuten in lebensgefährlicher Situation.

Es gibt keinen einheitlichen Weg zu Vision Zero. Deshalb erfordert wirksame Verkehrssicherheit Lösungen, die auf lokale Gegebenheiten zugeschnitten sind – keine Einheitslösungen.

Wir analysieren Unfallmuster weltweit im Rahmen gezielter Unfallforschung und stützen uns dabei auf regionale Felddaten, um zu verstehen, wo und warum Menschen nach wie vor Gefahren ausgesetzt sind. Diese Erkenntnisse sind die Grundlage für unsere Produktentwicklung und fließen in unsere Zusammenarbeit mit Kunden, Aufsichtsbehörden und Sicherheitsorganisationen wie Euro NCAP ein. Auf diese Weise setzen wir unsere Technologie ein, um eine globale Vision Wirklichkeit werden zu lassen.

Verkehrssicherheit ist eine kollektive Aufgabe, an der weltweit die Industrie, politische Entscheidungsträger, Forschungseinrichtungen und Organisationen wie das New Car Assessment Program (NCAP) beteiligt sind. Am wichtigsten ist es, ein klares Ziel zu haben und konsequent darauf hinzuarbeiten. Für uns ist die Vision Zero fest in der Strategie verankert und spiegelt sich in den Produkten, den Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sowie den strategischen Partnerschaften wider.

Person wearing a dark business suit standing in a modern, bright office environment.

Dr. Boris Mergell

Mitglied des AUMOVIO-Vorstands und verantwortlich für den Geschäftsbereich Safety and Motion

Ein Sicherheitsökosystem. Aktiv vom ersten Sensor bis zur letzten Codezeile.

Wir statten Fahrzeuge weltweit bereits heute mit aktiven und passiven Sicherheitstechnologien aus, die als ein integriertes Sicherheitsökosystem zusammenarbeiten – von Advanced Driver Assistance Systemen (ADAS) und Bremsen über Rückhaltesysteme bis hin zu In-Cabin-Sensorik und Cockpit-Design.

Was ein Ökosystem von einer Feature-Liste unterscheidet, ist die Orchestrierung: eine kohärente Kette, die die Umgebung erfasst, die Reaktion plant und in Echtzeit handelt.

Sense – Plan – Act

Symbol eines Auges, das das Sehen oder die visuelle Wahrnehmung symbolisiert

Sense

Radar, Kameras, Innenraumsensorik und V2X-Kommunikation erkennen, was Fahrerinnen und Fahrer nicht sehen können – vor, hinter, um und im Fahrzeug.

Symbol eines Gehirns, das mit einem neuronalen Netzwerk verbunden ist

Plan

Elektronische Steuergeräte, Hochleistungsrechner und KI-Algorithmen verarbeiten Sensordaten in Echtzeit und berechnen die optimale Sicherheitsreaktion.

Symbol eines Fußes, der ein Pedal betätigt

Act

Bremsen, Rückhaltesysteme, Warnhinweise, akustische Signale und Display-Interfaces führen die Reaktion aus – innerhalb von Millisekunden, bevor die meisten Fahrenden reagieren können.

In der Praxis bedeutet das drei Dinge:

  • Schnellere, zuverlässigere Entscheidungen durch Sensorfusion und Echtzeit-Computing
  • Konsistente Sicherheitsleistung in unterschiedlichsten Fahrszenarien und Verkehrssituationen
  • Ein klarer Pfad zur Software-definierten Sicherheit, bei der Updates und Validierung die Performance über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus hinweg verbessern

Unsere Lösungen

Fahrsicherheit

Von Notbremsassistenten bis zur Spurhalteunterstützung: Unsere aktiven Sicherheitssysteme überwachen die Fahrsituation kontinuierlich und greifen ein, wenn das Kollisionsrisiko steigt. Unser Antiblockiersystem (ABS) – erstmals 1969 vorgestellt – setzt noch immer den Standard für Bremssicherheit. Heute wird es um mehr als 50 zusätzliche Funktionen erweitert. Elektronische Stabilitätskontrolle (ESC), Notbremsassistent für Pkw und Zweiräder sowie autonome Bremssysteme für Nutzfahrzeuge führen dieses Erbe in die heutige Mobilitätslandschaft fort.

Autonomes Fahrzeug auf einer mehrspurigen Autobahn mit Darstellung der Radar- und Sensorreichweite zur Erkennung umgebender Fahrzeuge zur Kollisionsvermeidung

Mensch-Maschine-Schnittstelle & Fahrerüberwachung

Das ausgefeilteste Sicherheitssystem versagt, wenn die Fahrerin oder der Fahrer abgelenkt, beeinträchtigt oder sich einer Gefahr nicht bewusst ist. Wir entwickeln intelligente Cockpit- und Display-Lösungen, die sicherheitskritische Informationen sofort zugänglich machen – ohne die kognitive Belastung zu erhöhen. Fahrerüberwachungssysteme erkennen Müdigkeit und Ablenkung. Alkohol-Sensing verhindert das Führen eines Fahrzeugs unter Alkohol-Einfluss. Head-up-Displays halten den Blick auf der Straße. Und Privacy-Displays stellen sicher, dass Infotainment-Inhalte nur denen zur Verfügung stehen, die sie sehen sollen – den Passagieren.

Blick aus der Fahrersicht im Fahrzeuginneren auf ein Augmented-Reality-Head-up-Display mit Navigationspfeilen, Geschwindigkeitsanzeige und Gefahrenmarkierungen, die auf eine Stadtstraße projiziert werden, sowie auf ein digitales Cockpit mit Navigations-, Tachometer- und Medienbedienelementen

Umfelderfassung & Schutz vulnerabler Verkehrsteilnehmer

Der Schutz der vulnerabelsten Verkehrsteilnehmer – Fußgänger, Radfahrer, Motorradfahrer und Kinder – erfordert Sensorfähigkeiten, die weit über das Fahrzeug selbst hinausgehen. Wir integrieren Radar, Kamera und V2X-Kommunikation, um ein gemeinsames Bild der Verkehrsumgebung zu schaffen. Unsere Child Presence Detection-Funktion identifiziert in geparkten Fahrzeugen zurückgelassene Kinder und erkennt selbst die leichtesten Bewegungen, z. B. beim Atmen. Das akustische Fahrzeug-Warnsystem (AVAS) stellt sicher, dass Elektrofahrzeuge für Fußgänger hörbar sind. Und unser aktives Haubensystem minimiert die Verletzungsschwere bei einer Kollision mit Fußgängern.

Ein Abbiegeassistent für Lkw, der einen Fußgänger mit Fahrrad im toten Winkel des Fahrzeugs erkennt und die Person in einem Warnhinweis hervorhebt, um eine Kollision zu verhindern

Das nächste Kapitel der Verkehrssicherheit ist bereits in Entwicklung

Der Weg zu Vision Zero führt durch die Zukunft Software-definierter, automatisierter und vernetzter Fahrzeuge. Unsere Forschungs- und Entwicklungsteams arbeiten an der nächsten Generation von Sicherheitssystemen – nicht nur, um die Standards von morgen zu erfüllen, sondern um sie mitzugestalten. Drei bis zehn Jahre vor dem Markt zu arbeiten bedeutet, dass unsere Entwicklungs-Roadmap bereits heute die Standards vorwegnimmt, die die Fahrzeugsicherheit in den kommenden Jahren definieren werden.

Innovations-Pipeline

Künstliche Intelligenz, trainiert auf alle denkbaren Unfallszenarien – einschließlich solcher, die noch nie passiert sind –, um Kollisionsrisiken zu berechnen und Sicherheitsreaktionen vorzubereiten, bevor ein Crash unvermeidbar wird.

Ganzheitliche Motion-Control-Software, die alle wesentlichen Aktuatoren – Bremse, Lenkung, Fahrwerk – als ein integriertes System orchestriert und neue Ebenen koordinierter Sicherheitsreaktionen ermöglicht.

Neue Innenraumsensorik-Konzepte, die die Position der Insassen in Echtzeit überwachen und die Auslösung der Rückhaltesysteme individuell anpassen – für jeden Sitz, jede Person, jedes Unfallszenario.

Sicherheitsarchitekturen für Fahrzeuge, die mit zunehmender Autonomie operieren – von erweiterten Fahrerassistenzsystemen bis hin zum bedienungsfreien und fahrerlosen Betrieb.

Standards & Regulierungs-Roadmap

Aktualisierte Bewertungsprotokolle werden neue Anforderungen für aktive Sicherheit, Innenraumüberwachung und Schutz vulnerabler Verkehrsteilnehmer einführen. Unsere Produktentwicklung ist bereits auf diese kommenden Standards ausgerichtet.

Wir arbeiten proaktiv mit Verbraucherschutzorganisationen, Gesetzgebern und Testinstituten weltweit zusammen – nicht nur, um zukünftige Anforderungen zu erfüllen, sondern um sie mitzugestalten.

Die Vision Zero ist unser langfristiger Kompass. Unsere Sicherheits-Roadmap spiegelt einen systematischen, datengestützten Ansatz wider, um schwere Unfälle zunehmend seltener zu machen – über alle Fahrzeugtypen, alle Regionen und alle Verkehrsteilnehmer hinweg.

Let’s change the story of road safety together!

Die Vision Zero ist kein Solo-Projekt. Sie erfordert, dass Technologieunternehmen, Automobilhersteller, Regulierungsbehörden und Sicherheitsorganisationen auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. Wir sind bereit, Ihr Partner auf diesem Weg zu sein.

Ob Sie ein Fahrzeughersteller sind, der nach integrierten Sicherheitslösungen sucht, ein Automotive-Zulieferer, der Kooperationen erkundet, oder ein Analyst, der unser Sicherheitsportfolio verstehen möchte – wir freuen uns auf den Austausch.

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