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Die Unfallvermeider

Die Unfallvermeider

AUMOVIO ist führend bei der Entwicklung innovativer Technologien für die aktive Sicherheit im Auto – also für Sicherheitssysteme, die Unfälle verhindern. Das ist entscheidend für die Realisierung der „Vision Zero“.

Die Welt ist in Bewegung. Mehr und mehr Menschen nutzen immer mehr Autos, Motorräder, Fahrräder, Elektro-Bikes, E-Scooter und jede Menge weiterer Fahrzeug-Varianten. Egal, auf welche Fahrzeug-Kategorie man schaut: Die Zulassung- und Nutzerzahlen steigen global steil an. Seit 2005 hat sich etwa der Bestand der weltweit zugelassenen Pkw nahezu verdoppelt auf rund 1,6 Milliarden. Prognosen zufolge wird der weltweite Absatz an Motorrädern von heute jährlich rund 56 Millionen innerhalb von fünf Jahren auf knapp 62 Millionen verkaufter Zweiräder jährlich ansteigen. Auch die Zahl der Fahrräder wächst. Heute sind weltweit rund eine Milliarde Fahrräder unterwegs – 450 Millionen davon allein in Indien – und es werden immer mehr.

Je mehr Menschen mobil sind, desto größer ist die Unfallgefahr. Das müsste man annehmen. Doch die Zahl der Verkehrstoten ist in vielen Ländern seit Jahren rückläufig, ebenso die Zahl der Schwerverletzten. In Deutschland beispielsweise passierten 2025 rund 2,5 Millionen Verkehrsunfälle, bei denen 2.814 Menschen ihr Leben verloren. Zwanzig Jahre zuvor waren es noch 5.361, vierzig Jahre zuvor, im Jahr 1985, noch 8.400 Verkehrstote (alle Zahlen sind Angaben des Statistischen Bundesamtes). Immer mehr Verkehrsteilnehmer, immer weniger Unfallopfer?

Immer vollere, aber auch immer sichere Straßen

Die Antwort auf diesen scheinbaren Widerspruch: Technologielösungen. Innovative Sicherheitssysteme sorgen für ein signifikantes und stetig größer werdendes Plus an Sicherheit auf tatsächlich immer volleren Straßen. Die Einführung des Antiblockiersystems (ABS), die Entwicklung der Elektronischen Stabilitätskontrolle (ESC), die Integration von vielen, vielen weiteren Assistenzsystemen helfen, Unfälle durch das Zusammenspiel von automobiler Sensorik und einer immer intelligenteren Fahrzeugelektronik bereits im Vorfeld zu vermeiden.

Mehr Unfälle, aber nur noch ein Drittel der Schwerverletzten und Getöteten im Vergleich zu vor 50 Jahren. Auch moderne Sicherheitstechnologien leisten einen zentralen Beitrag zu mehr Sicherheit.
Mehr Unfälle, aber nur noch ein Drittel der Schwerverletzten und Getöteten im Vergleich zu vor 50 Jahren. Auch moderne Sicherheitstechnologien leisten einen zentralen Beitrag zu mehr Sicherheit.

Das Ziel aber muss lauten: gar keine Unfälle. Denn ein Blick auf das weltweite Unfallgeschehen zeigt: Vor allem auch in Schwellenländern ereignen sich noch deutlich zu viele vermeidbare Unfälle. Ungefähr alle 30 Sekunden stirbt auf der Welt ein Mensch bei einem Verkehrsunfall. Das sind rund 1,19 Million Verkehrstote weltweit innerhalb eines Jahres.

AUMOVIO verfolgt daher eine „Vision Zero“ – eine Welt ohne Verkehrsunfälle. Ein ambitioniertes Ziel, das nur alle Beteiligten gemeinsam bewältigen können: Industrie, Politik, Forschungseinrichtungen und auch automobile Verbraucherschutz-Organe wie die weltweiten NCAP-Sicherheitsorganisationen. Vor allem aber stehen Technologieunternehmen wie AUMOVIO in der Verantwortung, für alle Regionen der Welt maßgeschneiderte, dem regionalen Verkehrs- und Unfallgeschehen entsprechende Technologielösungen zu entwickeln.

Aktive Sicherheit – Vermeiden von Unfällen im Fokus

Radartests im AUMOVIO-Standort Ingolstadt: Forschung zu aktiven Sicherheitssystemen hilft dabei, Leben zu retten.
Radartests im AUMOVIO-Standort Ingolstadt: Forschung zu aktiven Sicherheitssystemen hilft dabei, Leben zu retten.

AUMOVIO stellt sich dieser Verantwortung. Forschungs- und Entwicklungsprojekte und innovative Produktlösungen für die aktive Sicherheit haben vor allem eines zum Ziel: Unfälle vermeiden zu helfen. Beispiele sind Sicherheitssysteme wie der Spurhalteassistent oder die Müdigkeitserkennung, die verhindern, dass ein Fahrzeug durch Unaufmerksamkeit auf Kollisionskurs gerät. Ist eine Kollision nicht mehr zu vermeiden, greifen Systeme der passiven Sicherheit – Assistenzsysteme, die dabei helfen, die Schwere eines Unfalls zu mindern und die somit auch Leben retten. Ein deutlicher Gewinn an Sicherheit ist vor allem durch das intelligente Zusammenspiel aller Sicherheitstechnologien zu erreichen. Passive Systeme wie der Gurtstraffer arbeiten Hand in Hand mit aktiven Systemen wie dem Notbremsassistenten. Die Wirkungskette Sense, Plan, Act ist entscheidend: Systeme erkennen eine Gefahr, in Echtzeit wird eine Handlungslösung gefunden – und sofort aktiv umgesetzt.

„Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.“ Dieser Ausspruch stammt vom früheren deutschen Bundeskanzler Helmut Schmidt. Ein Mann klarer, kluger Worte – aber diesem geflügelten Satz darf man getrost widersprechen, wenn es um die die „Vision Zero“ von AUMOVIO geht: Dahinter steht ein großes Portfolio an smarten Technologien, die diese Vision Schritt für Schritt Realität werden lassen. Zum Beispiel diese aktiven Sicherheitssysteme, die Unfälle bereits im Vorfeld verhindern helfen:

1984 stellte ATE mit der MK II das erste mikroprozessorgesteuerte ABS-System für Pkw vor
1984 stellte ATE mit der MK II das erste mikroprozessorgesteuerte ABS-System für Pkw vor

ABS

Vor mittlerweile 57 Jahren stellte AUMOVIO das heute am weitesten verbreitete Sicherheitssystem der Welt auf der IAA in Frankfurt vor. Das Prinzip, beim Bremsen das Blockieren der Räder zu vermeiden, hat seit 1969 unzählige Unfälle verhindert. Heutige Antiblockiersysteme sind im Schnitt um mehr als 50 Zusatzfunktionen erweitert.

Elektronische Bremssysteme wie die MK C2 von AUMOVIO reduzieren die Reaktionszeit im Vergleich zu traditionellen hydraulischen Systemen noch einmal deutlich.
Elektronische Bremssysteme wie die MK C2 von AUMOVIO reduzieren die Reaktionszeit im Vergleich zu traditionellen hydraulischen Systemen noch einmal deutlich.

Elektronische Bremssysteme

Durch elektronische Bremssysteme, die immer häufiger in Serie kommen, reduziert sich die Reaktionszeit im Vergleich zu hydraulischen Systemen noch einmal: Nur 150 Millisekunden dauert es, bis elektromechanische Bremsen wie die MK C1 greifen – deutlich schneller als herkömmliche hydraulische Systeme. Das reduziert den Bremsweg weiter und kann dazu beitragen, Leben zu retten.

MK 120
MK 120

Elektronische Stabilitätskontrolle

ESC: Die Elektronische Stabilitätskontrolle ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der automobilen Sicherheitstechnologie: AUMOVIO entwickelt dazu elektronische Bremssysteme wie die MK 120 ESC, die für noch mehr Sicherheit beim Bremsen und Beschleunigen sorgen und das Ausbrechen des Fahrzeugs verhindern.

Displays

Displays sind die wichtigsten Schnittstellen für die Interaktion von Nutzerin beziehungsweise Nutzer und Fahrzeug. Das harmonische Zusammenspiel von Mensch und Fahrzeug ist entscheidend. Relevante Fahrdaten müssen intuitiv erfasst werden können. AUMOVIO setzt auf ein smartes Cockpit, das Fahrer und Fahrerin in den Mittelpunkt stellt. Hauseigene Innovationen wie etwa das „Privacy Display“ können zusätzliche Inhalte des Infotainments während der Fahrt so ausspielen, dass nur Beifahrer sehen können, um bei Fahrerin oder Fahrer zu keiner Ablenkung zu führen. Head-Up-Displays stellen sicher, dass der Blick auf der Straße bleibt. Unser „Invisible Biometrics Sensing Display“ wiederum bietet über eine unsichtbar hinter dem OLED-Display angebrachte Kamera neueste Sicherheitsfunktionen wie eine 3D-Tiefenkarte von Fahrer und Beifahrer für eine optimale Airbag-Auslösung und zuverlässige Gurterkennung.

Wichtige Fahrdaten intuitiv und ohne Ablenkung erfassen: Auch Displaylösungen wie moderne Head-Up Displays leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit.
Wichtige Fahrdaten intuitiv und ohne Ablenkung erfassen: Auch Displaylösungen wie moderne Head-Up Displays leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit.

Holistic Motion Control Software

Holistic Motion Control Software: Smarte Software ist ein wesentlicher Schlüssel zu einer höheren Performanceleistung bestehender Sicherheitssysteme – und für technologische Innovationen. AUMOVIO hat eine zentrale Software für die Orchestrierung aller wesentlichen Bewegungs-Aktuatoren für die Längs-, Quer- und Vertikalsteuerung entwickelt.

Holistic Motion Control Software

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