- Eigens entwickeltes Software-Tool standardisiert Produktionsmanagement in den Werken von AUMOVIO weltweit
- Das Virtual Line Information Board (VLIB) ersetzt manuelle Systeme zur Erfassung und Analyse von Produktionsabweichungen
- Mehr als 1.300 Produktionsanlagen von AUMOVIO arbeiten mit digitaler Fehleranalyse
- Nino Romano, CTO von AUMOVIO: „Mit dem Virtual Line Information Board (VLIB) steigern wir Produktivität und Effizienz unserer Werke weltweit. Es ist für AUMOVIO ein zentrales Instrument zur Qualitätssicherung. Es unterstützt unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Werken beim Management und der Minimierung von alltäglichen Abweichungen im Produktionsablauf.“
AUMOVIO etabliert mit dem Virtual Line Information Board (VLIB) globalen Standard für digitales Produktionsmanagement
Frankfurt am Main, 16. September 2026. AUMOVIO treibt die Standardisierung seiner Fertigungsprozesse voran und digitalisiert einen entscheidenden Prozess im Produktionsablauf. Das „Virtual Line Information Board“ (VLIB) – ist bereits auf mehr als 1.300 AUMOVIO Fertigungslinien im Einsatz und unterstützt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei, Produktionsabweichungen schnell zu erkennen, strukturiert zu analysieren und gezielt zu beheben. Damit steigert das Technologieunternehmen Effizienz, Leistungsvermögen und Verfügbarkeit von Produktionsanlagen weltweit mit einem eigens entwickelten, digitalen Analyse-Instrument.
Für jede industrielle Fertigung gilt: Die Produktion muss laufen. Dennoch gehören Abweichungen zum Alltag in Produktionswerken. Insbesondere bei der Herstellung komplexer Komponenten nach hohen Automotive-Standards ist es entscheidend, Abweichungen frühzeitig zu erkennen, effizient zu erfassen und nachhaltig zu reduzieren. Das sogenannte Deviation Management ist daher ein zentraler Bestandteil moderner Produktionsprozesse. Bisher wurden Abweichungen bei AUMOVIO, wie in vielen Unternehmen, überwiegend auf physischen „Information Boards“ oder mit lokalen Software-Lösungen dokumentiert und bearbeitet.
Digitaler Meilenstein für eine besonders resiliente Produktion
Mit dem VLIB hat AUMOVIO eine eigene Softwarelösung entwickelt, die Produktionskennzahlen standortübergreifend standardisiert und zentral verfügbar macht. Die virtuelle Fertigungskontrolle schafft Transparenz über das Produktionsgeschehen und unterstützt die Werke dabei, Abweichungen schneller zu erkennen und falls nötig gezielt gegenzusteuern.
Mit dem VLIB steigern wir Produktivität und Effizienz unserer Werke weltweit. Die virtuelle Fertigungskontrolle ist für AUMOVIO ein zentrales Instrument zur Qualitätssicherung. Es unterstützt unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Werken bei Management und Minimierung alltäglicher Abweichungen im Produktionsablauf.
Nino Romano, Chief Technology Officer (CTO) von AUMOVIO
Das VLIB: effizienter Einsatz, einfache Anwendung
Das VLIB vereinfacht den Arbeitsalltag der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Werken von AUMOVIO. Die digitale Aufbereitung von Produktionszahlen spart Zeit, ist transparent und besonders effizient. Das VLIB wurde gezielt nutzerfreundlich gestaltet, so dass alle Mitarbeitenden das neue Werkzeug schnell und effektiv einsetzen können. Die Entwicklung des VLIB ist für AUMOVIO ein essenzielles Element für eine zeitgemäße und verlässliche Produktion. Dahinter steht das Prinzip des Lean Managements, des „schlanken Management“. Dieses beruht auf dem weltweit anerkannten Managementkonzepts des Toyota-Produktionssystems (TPS), das vom japanischen Automobilhersteller bereits vor ca. 80 Jahren entwickelt wurde. Es gilt bis heute als Standard für eine effiziente Produktion, bei der Abweichungen und Produktionsfehler minimiert werden sowie Verschwendung eliminiert und höchste Qualität garantiert wird.
Reduzierte Arbeitslast führt zu Effizienzgewinn
Das VLIB ermöglicht genau dies in höchstem Maße: homogene Produktionsabläufe, bei denen alle registrierten Abweichungen digital im Detail analysiert werden. Ob Qualitätsabweichungen, ungeplante Stillstände oder Leistungsverluste: Mitarbeitende können Probleme strukturiert erfassen, schnell analysieren, effektiv priorisieren und die eingeleiteten Maßnahmen nachverfolgen.
Im Schnitt bedeutet dies, verglichen mit einem manuellen Board, eine Reduzierung der Arbeitslast zwischen 20 und 30 % für die Linienverantwortlichen. Der Effekt gewinnt zusätzlich an Bedeutung, da die Nutzung des VLIB dank erfolgreicher Rollouts deutlich gesteigert werden konnte - von etwa 200 Produktionslinien im Jahr 2025 auf heute über 1.300.
Virtuelle Fertigungskontrolle künftig auch mit KI
Mit der kontinuierlichen Verbesserung der Plattform und dem weiteren Ausbau soll der Nutzerkreis künftig weiter wachsen. Gleichzeitig prüft AUMOVIO, wie sich digitale Lösungen künftig noch stärker für die Optimierung von Produktionsprozessen einsetzen lassen. Dazu zählen unter anderem neue Analyse- und Automatisierungsmöglichkeiten sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Identifikation von Mustern und Verbesserungspotenzialen über verschiedene Standorte hinweg. Das VLIB leistet bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der digitalen Fertigungsstrategie von AUMOVIO und unterstützt das Unternehmen auf dem Weg zu einer effizienteren, resilienteren und zukunftsfähigen Produktion.
Ilona Tzudnowski
Mediensprecherin Automotive Operations & Technology
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